Rapamycin lässt Mäuse länger leben, bremst aber kaum den Alterungsprozess

Der Wirkstoff Rapamycin verlängert erwiesenermaßen die Lebensspanne von Mäusen. Ein Forscherteam unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) sowie des Helmholtz Zentrums München hat nun festgestellt, dass Alterungsprozesse dabei kaum aufgehalten werden. Der lebensverlängernde Effekt könnte vielmehr darauf zurückzuführen sein, dass Rapamycin das Wachstum von Krebsgeschwüren bremst. Dadurch wirkt das Präparat einer der Haupttodesursachen von Mäusen entgegen. Die Wissenschaftler berichten darüber in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Journal of Clinical Investigation“ (Online-Veröffentlichung vom 25. Juli 2013).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft