Stammt das „MERS-Coronavirus“ aus Afrika?

Das neuartige Virus „MERS-CoV“ gilt als gefährlich: Fast 50 Patienten sind mittlerweile gestorben, die den Erreger in sich trugen. Bislang standen alle Fälle mit der arabischen Halbinsel in Zusammenhang. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Bonn und aus Südafrika haben nun im Kot einer südafrikanischen Fledermaus einen Erreger nachgewiesen, der genetisch so eng wie bislang kein anderer mit dem MERS-CoV übereinstimmt. Die Forscher gehen nun davon aus, dass Fledermäuse aus Afrika eine wichtige Rolle bei der Evolution von MERS-CoV-Vorläufern spielen. Die Ergebnisse sind im Journal „Emerging Infectious Diseases“ online vorab veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft