Wie sich Bakterien starken Temperaturschwankungen anpassen

Das Bakterium Vibrio Vulnificus tummelt sich in Tümpeln, Brackwasser oder Küstengebieten bei Temperaturen von etwa 15 Grad Celsius. Befällt es aber einen menschlichen Wirt, muss es auch in der Lage sein, bei 37 Grad zu überleben. Wie es das macht, haben Frankfurter Forscher nun erstmals aufgeklärt. In der Fachzeitschrift Nature beschreiben sie einen Gen-Schalter, der seine Struktur in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit niedermolekularer Baustoffe und gleichzeitig der Temperatur verändert. Nach diesem Vorbild könnten künftig auch maßgeschneiderte temperatursensitive Genschalter gebaut werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft