Heidelberger Wissenschaftler identifizieren „Schalter“ für Langzeitgedächtnis

Einen zellulären „Schalter“ für die Funktion des Langzeitgedächtnisses, der an den Botenstoff Kalzium gebunden ist, haben Neurobiologen der Universität Heidelberg identifiziert. Das Forscherteam um Prof. Dr. Christoph Schuster und Prof. Dr. Hilmar Bading untersucht am Modellorganismus der Taufliege „Drosophila melanogaster“ die Funktionsweise des Gehirns bei Lernprozessen. Die Wissenschaftler sind dabei der Frage nachgegangen, welche Signale im Gehirn dafür verantwortlich sind, dass sich ein dauerhaftes Speichersystem des Gehirns aufbauen kann und die speziell dafür benötigten Proteine hergestellt werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft