Forscher entdecken neue Retroviren bei Eisbär Knut und Panda Bao Bao

Nach dem Tod des Eisbären Knut zeigte das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), dass Knut wohl an einer durch Viren verursachten Gehirnentzündung litt. Bei der Analyse seines Erbguts haben Forscher der Saar-Uni und des IZW nun neue Sequenzen endogener Retroviren entdeckt. Auch bei dem Pandabären Bao Bao fanden sich diese Viren. Dass sich diese Viren vor etwa 45 Millionen Jahren in das Genom eines Vorfahren der Bären eingebaut haben, zeigen die Forscher in einer Studie in der Fachzeitschrift Virology. Zudem sind die Viren denen im Erbgut von Fledermäusen, Rindern und sogar Menschen sehr ähnlich. Beim Menschen stehen einige von ihnen im Verdacht, Krankheiten mit auszulösen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft