In "Nature": Fließvorgänge im Erdmantel hängen nur unwesentlich vom Wassergehalt ab

Seit fast 50 Jahren vertreten Mineralogen und Geophysiker die Meinung, dass bereits geringe Anteile von Wasser im Erdmantel erhebliche Auswirkungen auf die physikalischen Eigenschaften von Mineralen und Gesteinen haben. Ein höherer Anteil an gelöstem Wasser setze die Festigkeit der Gesteine im oberen Erdmantel stark herab; dadurch würden plattentektonische Vorgänge bis hin zum Driften der Kontinente auf der Erdoberfläche möglich. Eine neue Studie unter Federführung des Bayerischen Geoinstituts, eines Forschungszentrums der Universität Bayreuth (BGI), stellt diese Sichtweise jedoch infrage. Im Forschungsmagazin „Nature“ berichten die Wissenschaftler über ihre Ergebnisse.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft