Urbanes Lichtchaos: Forscher plädieren für bewussteren Umgang mit Beleuchtung

Straßenlaternen, Leuchtreklame, Autoscheinwerfer – Licht im öffentlichen Raum ist eine Selbstverständlichkeit und seit mehr als 100 Jahren prägend für urbane Nachtansichten. Trotz positiver Assoziationen wird die nächtliche Beleuchtung zunehmend kritisch gesehen. Natur-, Kultur- und Sozialwissenschaftler konstatieren eine „Kakophonie“ verschiedener Lichtquellen und plädieren für strategische Lichtplanung. Eine internationale Konferenz am 20. und 21. Juni 2013 am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner analysiert Entwicklung, Funktionen und Folgen künstlicher Beleuchtung und diskutieren Möglichkeiten für einen nachhaltigen Umgang mit künstlichem Licht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft