Höhere Eisenwerte können Parkinson-Risiko senken

Neue Studie widerlegt bisherige medizinische Vermutung mit statistischer Methode

Erhöhte Eisenwerte wurden bislang als ein möglicher Risikofaktor für die Parkinsonerkrankung angesehen. Zahlreiche Studien hatten nämlich erhöhte Ansammlungen von Eisen in den betroffenen Gehirnarealen von Parkinsonpatienten festgestellt. Doch konnte ein Zusammenhang der Parkinson-Erkrankung insbesondere mit Eisenwerten im Blut nie ausreichend bestätigt werden. Mithilfe einer statistischen Methode und Daten der bislang größten Anzahl an Parkinson-Testpersonen weltweit hat eine Forschergruppe des Zentrums für Biomedizin der Europäischen Akademie Bozen (EURAC) neue Erkenntnisse gewonnen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft