Der Amazonas und der Kohlenstoffhaushalt – Pflanzenreste als Kohlendioxidquelle

Forscher vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und ihre Kollegen konnten jetzt ein weiteres Puzzleteil zur Lösung der weltweiten Kohlenstoffbilanz beitragen. Landpflanzen binden Kohlendioxid in Form von organischem Material in Form von Cellulose und auch Lignin, einer Verbindung, die als besonders langlebig und stabil gilt. Jetzt konnte die Gruppe von Wissenschaftlern aus Brasilien, den USA und Deutschland zeigen, dass der Amazonas große Mengen Kohlendioxid abgibt und überraschenderweise Lignin und andere Pflanzenbestandteile die Kohlenstoffquellen sind.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft