Wie die Zelle nicht die Fäden verliert

Bevor Ei- und Samenzelle sich vereinen und daraus neues Leben entsteht, müssen sie ihren Chromosomensatz halbieren. Werden Chromosomen dabei zu früh getrennt oder ungleich auf die Tochterzellen verteilt, drohen Chromosomenanomalien wie das Down-, Klinefelter- oder Turner-Syndrom. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen haben jetzt am Modell des Krallenfrosches aufgeklärt, wie die Zelle die präzise Verteilung der Chromosomen mithilfe eines kleinen molekularen Motorproteins namens NabKin sicherstellt. (EMBO Journal,
31. Mai 2013)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft