RUB-Medizin: Zerebrale Kinderlähmung erfolgreich mit körpereigenem Nabelschnurblut behandelt

Bochumer Medizinern ist es gelungen, eine zerebrale Kinderlähmung mit körpereigenem Nabelschnurblut zu behandeln. Nach einem Herzstillstand mit schwerem Hirnschaden hatte ein 2,5 Jahre alter Junge im Wachkoma gelegen – mit minimalen Überlebenschancen. Bereits zwei Monate nach der Therapie mit dem Stammzellen enthaltenden Blut besserten sich die Symptome deutlich. „Unsere Ergebnisse, zusammen mit ähnlichen Erfolgen aus einer koreanischen Studie, räumen die lange gehegten Zweifel an der Wirksamkeit der neuen Therapie aus“, sagt Prof. Dr. Arne Jensen von der Campus Klinik Gynäkologie der Ruhr-Universität Bochum.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft