Meeresspiegel: Ein Drittel des Anstiegs kommt aktuell von Gletschern

Etwa 99% der Landeismassen sind in den riesigen Eisschilden der Antarktis und Grönlands gespeichert. Trotzdem trugen die Schmelzwasser der restlichen Gletscher im Zeitraum 2003-2009 etwa genauso viel zum Anstieg des Meeresspiegels bei wie die Massenverluste der Eisschilde. Dies sind die Resultate einer neuen Studie unter der Führung von Alex Gardner von der Clark University (USA), die jetzt in Science veröffentlicht wurde und an der auch der Glaziologe Georg Kaser von der Universität Innsbruck beteiligt war.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft