Tremor: Nichtinvasive Technik mit Ultraschall lindert Symptome

In einer Machbarkeitsstudie für ein gänzlich neues Verfahren ist es erstmals gelungen, eine der häufigsten Bewegungsstörungen – den essenziellen Tremor – im Gehirn durch die äußerliche Anwendung von Ultraschallwellen erfolgreich zu behandeln. Bei dem Verfahren konzentrierten kanadische Neurochirurgen Ultraschall aus 1024 Schallgebern mithilfe der Magnetresonanztomographie auf einen nur zwei Millimeter großen Bereich im Zwischenhirn (Nucleus ventrointermedius internus, Vim) und erhitzten diesen auf etwa 60 Grad.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft