Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sind häufiger zuckerkrank

Eine aktuelle Studie der Universität Ulm über Diabetes vom Typ II bei Kindern und Jugendlichen zeigt unter anderem, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund von dieser Stoffwechselkrankheit überdurchschnittlich stark betroffen sind. Außerdem gibt es deutliche Hinweise auf familiäre Veranlagung und geschlechtsspezifische Unterschiede bei Krankheitsverlauf und Begleiterkrankungen. Die Autorin der Studie, Dr. Wendy Awa hat als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Epidemiologie und medizinische Biometrie der Universität Ulm unter der Leitung von Professor Reinhard Holl die Patientendaten von insgesamt 107 jungen Typ II-Diabetes-Patienten statistisch untersucht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft