Wie Immunzellen Bakterien zerstören: Neues Messverfahren kann medizinische Diagnostik unterstützen

Immunzellen haben die Aufgabe, den Organismus gegen Bakterien und krankheitserregende Partikel zu schützen. Sie tun dies, indem sie sich den Fremdkörper einverleiben und ihn dadurch unschädlich machen. Diesen Vorgang, die sogenannte Phagozytose, haben Wissenschaftler um Prof. Dr. Holger Kress von der Universität Bayreuth und Prof. Dr. Menno Prins von der TU Eindhoven jetzt unter physikalischen Aspekten genauer untersucht. Sie haben dafür ein Verfahren entwickelt, mit dem der Verlauf dieser Einverleibung und die daran beteiligten mechanischen Kräfte präzise gemessen werden können. Das Verfahren lässt sich möglicherweise bei der Diagnose erkrankter Zellen einsetzen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft