Der Lauf der Wissenschaft

Überraschende Erkenntnisse in der mitochondrialen Biologie revidieren seit 20 Jahren bestehende Auffassung über Rolle und Bedeutung des Proteins MTERF1

Erstmals hat die Max-Planck-Forscherin Mügen Terzioglu in vivo untersucht, was bislang nur an Zellkulturen erforscht wurde. Sie nutzte die Maus als Modellorganismus und machte eine überraschende Entdeckung: MTERF1 spielt keineswegs die zentrale Rolle für mitochondriale Transkription und Translation, die man dem Protein bislang zugeschrieben hatte. Terzioglus Erkenntnisse eröffnen einen neuen Blick darauf, wie mitochondriale Funktionen in der Zelle geregelt werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft