Seh- und Riechproteine helfen beim Hören

Sinneszellen für Sehen, Riechen und Hören benutzen unterschiedliche Proteine um sensorische Signale zu entschlüsseln: Photorezeptoren, Chemorezeptoren und Hörsinneszellen. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben gemeinsam mit Forschern des Max-Planck-Instituts für Zellbiologie und Genetik in Dresden entdeckt, dass diese verschiedenen Proteine im Ohr der Fruchtfliege Drosophila vorkommen und dass die Fliege Rhodopsine und olfaktorische Rezeptorproteine zur Schallverarbeitung benutzt. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift Cell erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft