Dem Reiz des Neuen und Morbus Parkinson auf der Spur: Ionenkanäle steuern dopaminerge Neuronen

Wie hängen die Aktivität von Neuronen, das Explorationsverhalten und die Parkinson-Erkrankung zusammen? Forschergruppen um die NGFN-Wissenschaftler Prof. Birgit Liss in Ulm und Prof. Jochen Roeper in Frankfurt haben nun herausgefunden, dass ein spezielles Protein, ein so genannter K-ATP Ionenkanal, entscheidend für die Aktivitätsmuster bestimmter Dopamin-produzierender Nervenzellen ist – und damit wichtig für die Pathophysiologie des Morbus Parkinson, aber auch für das Explorationsverhalten.
Diese neuen Erkenntnisse der unter anderem über das NGFN, den Frankfurter SFB 815, den Ulmer SFB 497 und die Alfried Krupp-Stiftung geförderten Arbeit wurden nun in Nature Neuroscience veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft