Wie das SOX-Gen die grossen Hände des Maulwurfs prägt

Grabende Maulwürfe sind eng mit Spitz- und Hausmäusen verwandt, besitzen aber grössere Hände. Paläontologen der Universität Zürich haben mit einem internationalen Forschungsteam herausgefunden, dass hier das SOX9-Gen mitspielt. Während bei den Mäusen das Gen gleichzeitig in Händen und Füssen exprimiert wird, tritt es beim Maulwurf zuerst in den Händen auf und dann in den Füssen. Dieser zeitliche Unterschied in der Genexpression ist ein Beispiel für die ausgeprägte Anpassung an die grabende Lebensweise.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft