Kapellenberg: ein Fundplatz mit europäischer Bedeutung – vor 6000 Jahren und heute

Zu aktuellen Ergebnissen der laufenden Grabung an der jungsteinzeitlichen Höhensiedlung Kapellenberg

Die dritte Grabung am Kapellenberg hat wichtige neue Erkenntnisse zum Aufbau der seitlichen Wälle um das Siedlungsplateau erbracht. Nun wird die Gesamtkonzeption und Entwicklung der über 60 ha großen Anlage greifbar. An der diesjährigen Untersuchungsstelle ist der Aufbau des westlichen Flankenwalles zu erkennen, der offenbar über einer Brand-schicht aufgeschüttet wurde. Sichtbar sind mehrere Schüttungsphasen, deren zeitliche Stellung zueinander noch unklar ist. In der Brandschicht fand sich Keramik und Holzkohle. Insbesondere die Holzkohle wird für die genaue Datierung wichtig werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft