Feinderkennung im Trüben: Elefantenrüsselfische haben den Durchblick

Lange Zeit galten sie als ein Rätsel der Evolution: die Augen des Elefantenrüsselfisches, eines in den afrikanischen Tropen lebenden Süßwasserfisches. Seine Netzhaut weicht von allen Strukturen ab, die bei Wirbeltieren entweder eine maximal hohe Lichtempfindlichkeit oder eine bestmögliche räumliche Auflösung gewährleisten. Eine Fehlkonstruktion der Natur also? Eine Forschungsgruppe, der auch Prof. Dr. Stefan Schuster an der Universität Bayreuth angehört, hat jetzt eine überraschende Erklärung gefunden und berichtet darüber im Forschungsmagazin „Science“. Der Elefantenrüsselfisch ist dank seiner Netzhaut auch in extrem trüben Gewässern in der Lage, herannahende Feinde rechtzeitig zu orten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft