Schnelle Kleinhirn-Netzwerke kompensieren Unzulänglichkeiten der Sinnessysteme

Die biologische Kontrolle von Körperbewegungen besticht durch Vielseitigkeit und Eleganz und bleibt unübertroffen im Vergleich zu der von Robotern. Spitzensportler führen Bewegungen mit einer zeitlichen Präzision von einer Tausendstelsekunde aus. Wie das Gehirn solche präzisen Bewegungen steuert, ist weithin ein Rätsel. Denn im Vergleich mit herkömmlichen Rechnern ist das Gehirn viel langsamer. In einer aktuellen Studie zeigen PD Dr. Fahad Sultan (Hertie-Institut für klinische Hirnforschung am Universitätsklinikum Tübingen) und Kollegen, dass Gehirn-Netzwerke, die Bewegungen steuern, tatsächlich zu zeitlich ungewöhnlich präziser Informationsverarbeitung fähig sind (Nature Communications).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft