Hörverlust: Neue Erkenntnisse versprechen maßgeschneiderten Einsatz von Hörhilfen

Die Verringerung des Hörvermögens bis hin zur Taubheit ist die häufigste Beeinträchtigung der menschlichen Sinne. Etwa eins von 1.000 Neugeborenen kommt mit einem Hörverlust zur Welt. Bei der Hälfte der Kinder sind Genmutationen die Ursache. WissenschaftlerInnen konnten inzwischen über 50 Taubheitsgene identifizieren. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren stark verbessert. Dennoch führen selbst modernste Hörhilfen wie Cochleaimplantate bisher häufig nicht zum gewünschten Erfolg. Die Arbeitsgruppe Neurogenetik an der Universität Oldenburg um Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang will dies ändern – durch die Analyse von Taubheitsgenen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft