Sterne, Jets und Batterien – Facettenreiches magnetisches Phänomen erstmals im Labor nachgewiesen

Bei der Entstehung von Schwarzen Löchern spielen magnetische Instabilitäten eine entscheidende Rolle, sie regulieren aber auch die Rotations-Geschwindigkeit kollabierender Sterne und beeinflussen das Verhalten kosmischer Jets. Zum besseren Verständnis der Mechanismen sind Laborexperimente auf der Erde nötig. Im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) gelang in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) erstmalig der Nachweis einer solchen magnetischen Instabilität – der Tayler-Instabilität . Die gewonnenen Erkenntnisse sollen auch bei der Konstruktion großer Flüssigmetall-Batterien helfen, die als preiswerte Speicher für erneuerbare Energien im Gespräch sind.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft