Passen Hungerbekämpfung und Schutz der Artenvielfalt zusammen?

Agrarökologen der Universität Göttingen und aus den USA erklären in einer aktuellen Studie, wieso eine Steigerung der Nahrungsmittelproduktion und eine Intensivierung der Landwirtschaft in Europa nicht unbedingt zu einer Verringerung des Hungers in der Welt beitragen muss. Nach Ansicht der Wissenschaftler ist eine Produktionssteigerung nicht die im Vordergrund stehende Lösung für das Hungerproblem, da schon die jetzige Produktion für die weltweite Ernährungssicherung ausreichen würde, wenn sie auch den Hungernden zur Verfügung stünde. Die Studie ist in der renommierten Fachzeitschrift Biological Conservation erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft