Angler ticken wie Fußballfans – ohne Fische bzw. Tore bleibt das Erlebnis unvollkommen

Bisher ging man davon aus, dass Hobbyangler vor allem am Naturerlebnis und an der Entspannung am Wasser interessiert seien, der Fang hingegen nur eine untergeordnete Rolle für das Freizeiterlebnis spiele. Nun identifizierte eine Forschergruppe um Prof. Dr. Robert Arlinghaus vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Humboldt-Universität mehrere stark fangorientierte Anglertypen. Für diese ist Angeln ohne Fischfang ungefähr so wie Fußballgucken ohne Tore – kann auch mal Spaß machen, aber so richtig rund wird es erst, wenn der Fisch im Kescher beziehungsweise der Ball im Netz zappelt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft