Schengen – Zwischen Symbol- und Sachpolitik / Kommentar von Dr. Andreas Pudlat

Schengen ist eine Erfolgsgeschichte und – neben der gemeinsamen Währung – eine der für den Bürger spürbarsten Errungenschaften der europäischen Integration. Der Kriminologe und Historiker Andreas Pudlat von der Stiftung Universität Hildesheim hat sich daher seit 2006 intensiv mit dem Schengen-Prozess befasst, dessen Wurzeln schon unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg zu finden sind. Die mediale Aufmerksamkeit und zum Teil heftigen Reaktionen auf den deutsch-französischen Vorstoß bei der dänischen EU-Ratspräsidentschaft, den Mitgliedstaaten in nationaler Verantwortung das Recht zur eigenständigen und befristeten Wiedereinführung von Grenzkontrollen zuzugestehen, überraschen ihn nicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft