Größe ist nicht alles: Nahe Verwandte bevorzugt

Der Größte und Stärkste hat auf der Suche nach einer geeigneten Partnerin meist die besten Karten – zumindest im Tierreich. Doch weibliche Smaragd-Prachtbarsche schielen offensichtlich nicht nur auf solche Prachtexemplare. Sie bevorzugen für die Paarung ihre Geschwister – selbst wenn diese deutlich schmächtiger sind als andere Bewerber. Warum dieses inzestuöse Verhältnis die Überlebenschancen des Nachwuchses steigern könnte, erklären Wissenschaftler der Universität Bonn in der aktuellen Ausgabe der „Proceedings of the Royal Society B“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft