Licht in Nanostrukturen gefangen

Oldenburger Physiker verfolgen Lichtspeicherung in Echtzeit: Die Idee, Licht einzufangen und zu speichern, fasziniert Forscher seit Jahrhunderten. Die Komplexität liegt in der enormen Geschwindigkeit von Licht: Es benötigt nur eine Sekunde, um von der Erde bis zum Mond zu gelangen. In Nanostrukturen, Solarzellen zum Beispiel, hält es sich nur wenige Femtosekunden lang auf – das ist der billardste Teil einer Sekunde. Einem deutsch-japanischen Forscherteam um Prof. Dr. Christoph Lienau, Physiker an der Universität Oldenburg, ist es nun gelungen, das Einfangen – Physiker sprechen von Lokalisierung – von Licht in künstlichen Nanostrukturen in Echtzeit zu verfolgen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft