Forscher der Universität Bonn wandeln Haut- und Nabelschnurzellen direkt in Nervenzellen um

Bis vor Kurzem galt die Gewinnung von pluripotenten „Alleskönner“-Stammzellen aus Hautzellen als ultimative Neuentwicklung. Mittlerweile ist es möglich geworden, Körperzellen direkt ineinander umzuwandeln – ohne den zeitaufwändigen Umweg über ein pluripotentes Zwischenstadium. Allerdings war diese Methode bislang wenig effizient. Nun haben Wissenschaftler vom Bonner Institut für Rekonstruktive Neurobiologie (Direktor: Prof. Dr. Oliver Brüstle) das Verfahren so weit entwickelt, dass die Methode für biomedizinische Anwendungen eingesetzt werden kann. Die Wissenschaftler stellen ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Nature Methods“ vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft