Genetik der Lebenserwartung – Kreuzungsexperimente mit kurzlebigem Fisch liefern wichtige Hinweise

Lebewesen können unterschiedlich alt werden; die Lebenserwartung wird dabei in hohem Maße durch ihre Gene bestimmt. Doch welche Gene sind das genau? Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben im Genom eines sehr kurzlebigen Fisches erstmals Bereiche ausfindig gemacht, wo die Information für die Lebensdauer verschlüsselt ist. Kreuzungsexperimente kurzlebiger und langlebigerer Stämme des in Afrika beheimateten Nothobranchius furzeri – neuer Modellorganismus in der Altersforschung – lieferten dazu wichtige Hinweise. In der renommierten Fachzeitschrift “Aging Cell“ sind diese Ergebnisse nun publiziert (DOI: 10.1111/j.1474-9726.2011.00780.x).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft