Antipsychotika können die Aktivität endogener Retroviren beim Menschen verstärken

Neuherberg, 16.01.2012. Die Aktivität humaner endogener Retroviren (HERVs) in Gehirnzellen von Patienten mit Schizophrenie oder bipolaren Erkrankungen kann durch die Behandlung mit antipsychotischen Medikamenten verstärkt werden. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München zeigen in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals PLoS ONE, dass Medikamente wie Valproinsäure wahrscheinlich über epigenetische Veränderungen im Genom die HERV Expression beeinflussen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft