Inselhopping zahlt sich aus – Studie unterstreicht Bedeutung des Verbreitungsgebiets bei Artbildung

Paradiesvögel, Stachelbürzler, Dickkopfschnäpper und Pirole –exotische Vögel sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern auch von wissenschaftlichem Wert, um die Mechanismen der Evolution zu verstehen. Biologen des Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) und der Universität Kopenhagen haben die Stammbäume dieser Vogelfamilien untersucht, die bis zu 25 Millionen Jahre zurückreichen. Wie das Fachmagazin „Evolution“ in der aktuellen Titelgeschichte berichtet, nimmt die Rate, mit der innerhalb von Familien neue Arten entstehen, nicht zwangsläufig ab, sondern kann konstant bleiben – vorausgesetzt, die Vögel leben in Inselreichen in tektonisch aktiven Zonen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft