Molekularer „Doppelschalter“ sorgt für das Funktionieren der inneren Uhr

Ein „molekularer Doppelschalter“ der inneren Uhr ermöglicht Pilzen eine optimale Anpassung an Tag und Nacht. Das haben Forscher des Exzellenzclusters „CellNetworks“ unter Federführung eines Wissenschaftlerteams am Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg entdeckt. Demnach schaltet ein „morgen-spezifisches Uhrenprotein“ noch vor Sonnenaufgang etwa 400 Gene ein. Eines dieser Gene bewirkt die schnelle Herstellung eines Gen-Repressors, der wiederum eine andere Gruppe von etwa 800 „abend-spezifischen Genen“ am Morgen abschaltet. Im Laufe des Tages wird das morgen-spezifische Uhrenprotein inaktiviert und der Repressor abgebaut.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft