Rätsel gelöst – Wie Cortison bei der Behandlung von Rheumatoider Arthritis wirkt

Trotz seiner Nebenwirkungen wird Cortison bereits seit 1948 zur Behandlung von Rheumatoider Arthritis (chronische Gelenkentzündung) eingesetzt. Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung in Jena deckten wichtige Details des Wirkmechanismus auf, die für die Trennung der gewünschten Therapie von Nebenwirkungen nutzbar sind. Sie wiesen nach, in welchem Zelltyp Cortison wirkt und wie in diesen Zellen der für den Therapieerfolg relevante Mechanismus aussieht. Bei Mäusen mit Antigen-induzierter Arthritis ist die Hemmung des Entzündungsbotenstoffes Interleukin-17 durch das Glucocorticoid-Rezeptor-Dimer in den T-Zellen des Immunsystems essentiell. (PNAS 2011, doi: 10.1073/pnas.1105857108)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft