Permafrost vor der Küste Ostsibiriens noch nicht in Gefahr

– Kieler Meeresforscher schließen aktuellen Klimawandel als Ursache für hohe Methankonzentrationen im arktischen Ozean aus –

Hohe Methankonzentrationen in sibirischen Küstengewässern, die auf tauende Permafrostböden zurückgeführt wurden, machten 2010 weltweit Schlagzeilen. Eine Studie deutscher, kanadischer und russischer Wissenschaftler unter Leitung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) zeigt jedoch, dass in diesem Fall nicht der aktuelle Klimawandel schuld ist. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift „Journal of Geophysical Research – Oceans“ erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft