Gendefekte und Krebsentstehung: Der „zweite Streich“ ist entscheidend

Die Second-Hit-Hypothese zur Entstehung von Krebs besagt, dass Zellen erst dann bösartig wuchern, wenn in ihnen gleichzeitig mit einer ersten Genmutation auch ein zweiter Gendefekt auftritt. Forschende der Vetmeduni Vienna und des Ludwig Boltzmann Instituts für Krebsforschung konnten nun zeigen, dass die Art, wie dieser genetische „zweite Streich“ geführt wird, den Verlauf der Krankheit entscheidend beeinflussen kann. Die Ergebnisse haben direkte Auswirkungen für die Krebstherapie, sie wurden in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Blood“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft