RUB-Neurowissenschaft: Wie das Gehirn die "optimale Bewegungsbahn" bildet

Das Kleinhirn ist in deutlich größerem Maße als bisher angenommen daran beteiligt, dass wir uns sicher in unserer Umgebung bewegen können. Um die so genannte „kognitive Karte“ zur Orientierung zu erzeugen, leisten Neuronen im Kleinhirn mit ihrer chemischen Kommunikation einen entscheidenden Beitrag. Ist diese Funktion deaktiviert, kann das Gehirn keine „optimale Bewegungsbahn“ mehr bilden, man findet keinen effizienten Weg zu einem Ziel. Das hat die Bochumer Neurowissenschaftlerin Dr. Marion André von der International Graduate School of Neuroscience( IGSN) der RUB gemeinsam mit Forschern aus Frankreich herausgefunden. Über die Ergebnisse berichtet „Science“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft