Forscher der Saar-Uni stellt neue Erkenntnisse zur Bekleidung des Steinzeitmenschen „Ötzi“ vor

Der Steinzeitmensch Ötzi hat für seine Kleidung nicht nur Rinder- und Schaffelle verwendet, sondern auch Felle von Ziegen, Gämsen und Rothirschen sowie von Hunden oder von Verwandten des Hundes. Diese neuen Ergebnisse zu Ötzi hat der Biochemiker Klaus Hollemeyer im Rahmen des zweiten Eismumienkongresses vorgestellt, der vor kurzem im italienischen Bozen stattfand. Der Saar-Forscher entwickelte vor einigen Jahren das SIAM-Verfahren, das die Zuordnung von Haar- und Fellproben zu Tiergruppen erlaubt. 2008 gelang es ihm erstmals, Proben aus der Kleidung des Steinzeitmenschen näher zu bestimmen. Hollemeyers Ergebnisse tragen dazu bei, mehr über Ötzis Leben in der Jungsteinzeit zu erfahren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft