Weltweites Amphibiensterben: Erste großen Datenerhebung über Amphibienpilz in Asien abgeschlossen

Ein internationales Team von 33 Forschern aus 26 Institutionen Nordamerikas, Europas, Australiens und Asiens hat die erste große Datenerhebung über einen für Amphibien oftmals tödlichen Pilz in Asien abgeschlossen. Der Erreger bedroht weltweit in großem Umfang Amphibien und steht im Verdacht, die Hauptursache für das Verschwinden von mehr als 200 Arten zu sein. Zwischen 2001 und 2009 untersuchte das Team mit Dr. Dennis Rödder, Kurator für Herpetologie am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn, mehr als 3.000 Amphibien – meistens Frösche – aus 15 asiatischen Ländern: auf der Suche nach Spuren der Krankheit, die die Haut der Amphibien befällt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft