Unseren frühen Vorfahren in den Kopf (und in die Nase) geschaut

Der Umbau des Gehirns und der Sinnesorgane dürfte den Erfolg der Wirbeltiere, eines der grossen Rätsel der Evolutionsbiologie, erklären – schreibt ein internationales Forscherteam im Wissenschaftsjournal Nature. Die Forschenden konnten das Rätsel durch Untersuchungen des Gehirns eines 400 Millionen Jahre alten versteinerten kieferlosen Fisches aus der Klasse der Galeaspida lösen – eines evolutionären Bindeglieds zwischen den heute lebenden kiefertragenden Wirbeltieren und den Kieferlosen. Statt die Versteinerung zu zerschneiden, untersuchten die Forschenden sie mit hochenergetischem Röntgenlicht aus der Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS des Paul Scherrer Instituts.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft