Göttinger Studie zum Selbstbild linksextremistischer Terroristen

Wie haben sich linksextremistische Terroristen selbst gesehen? Und wie förderte die Abgrenzung von der politischen Kultur und der Gesellschaft ihrer Zeit ihre kollektive Identität? Mit diesen Fragen haben sich Wissenschaftlerinnen am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Universität Göttingen beschäftigt. Sie analysierten veröffentlichte Interviews und autobiografische Texte von ehemaligen Mitgliedern der „Rote Armee Fraktion (RAF)“, der „Bewegung 2. Juni“ und der „Revolutionären Zellen (RZ)“. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft förderte das Projekt drei Jahre lang mit insgesamt rund 200.000 Euro.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft