Ein „heißer“ Pilz liefert DNA-Bausteine für den „Nachbau“ zentraler Strukturen der Zellkernhülle

Mit Hilfe von DNA-Bausteinen eines hitzeliebenden Pilzes, der zwischen 50 und 60 Grad Celsius optimal wächst, ist es Heidelberger Wissenschaftlern gelungen, zentrale Strukturen in der Hülle von Zellkernen für die Forschung im Reagenzglas nachzubilden. Dabei handelt es sich um den Kernporenkomplex, der den Stoffaustausch zwischen dem Zellkern und seiner Umgebung durch die Kernhülle hindurch ermöglicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft