Fresszellen als Komplizen von Viren

Schleimhautepithelien sind wirksam vor krankmachenden Keimen geschützt. Dennoch gelingt es einzelnen Viren, wie dem HI-Virus, auf unbekannte Weise über die Schleimhaut in den Körper einzudringen. Zellbiologen der Universität Zürich haben nun einen neuen Infektionsmechanismus identifiziert. Sie weisen nach, dass die Viren körpereigene Fresszellen für die Infektion benutzen. Die neuen Erkenntnisse sind für Krebsgentherapien und die Entwicklung von anti-viralen Medikamenten von Bedeutung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft