Wenn die Artenvielfalt unberechenbar wird: Schockwirkungen extremer Klimaereignisse

Extreme Klimaereignisse können die Artenvielfalt und Artenzusammensetzung der Vegetation massiver stören, als bisher angenommen wurde. Normalerweise verändert sich die Vegetation kontinuierlich und regelhaft: Einige Pflanzenarten breiten sich aus, andere sind auf dem Rückzug. Weltweit befasst sich die ökologische Forschung mit der Herausforderung, solche Entwicklungen zu prognostizieren. Ein Forschungsteam der Universität Bayreuth zeigt jedoch in der neuesten Ausgabe der „Ecology Letters“, dass extreme Hitze- und Trockenperioden die Artenvielfalt und Artenzusammensetzung so nachhaltig erschüttern können, dass deren Entwicklung in den Folgejahren zufällig und unberechenbar wird.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft