Wie der Maulwurf zu seinen zwölf Fingern kommt

Vielfingrigkeit ist eine vererbbare Besonderheit und tritt bei Mensch und Tier relativ häufig auf. Auch Maulwürfe verfügen über zusätzliche Finger. Bei ihnen ist der Verstoss gegen das Fünf-Finger-Schema der Landwirbeltiere allerdings die Norm. Jetzt klärt ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Paläontologen der Universität Zürich den genetischen Hintergrund für die Entwicklung ihres Extra-«Daumens» auf. Unter den Handwurzelknochen entsteht ein Knochen, der entlang des wahren Daumens verlängert wird und der Hand eine vergrösserte Fläche für das Graben bietet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft