Farbenfrohe Grenzgänger: Felsensittiche haben vor 120.000 Jahren die Anden überquert

Die Anden im südlichen Südamerika sind ein lebensfeindliches Gebirge mit Gletschern, Salzwüsten und kargen Hochsteppen. Vögel der gemäßigten Klimazonen überqueren dieses Gebirge nur selten. Trotzdem kommen viele Arten auf beiden Seiten der Anden vor, so zum Beispiel der Felsensittich Cyanoliseus patagonus. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie haben gemeinsam mit Kollegen der Universität Freibung und des Konrad-Lorenz-Instituts Wien herausgefunden, dass die Ursprungspopulation des Felsensittichs im heutigen Chile lebte und die Anden nur ein einziges Mal erfolgreich überqueren konnte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft