Chile ist gefährlicher für Argentinien als umgekehrt.

Forscher untersuchen die Ausbreitung invasiver Pflanzenarten in Südamerika und Australien

Concepción/Halle(Saale)/Prag/Sydney. Invasive Pflanzenarten in Chile stellen ein größeres Risiko für das Nachbarland Argentinien dar als umgekehrt. Das schlussfolgern Wissenschaftler der Universität Concepción in Chile und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) aus einer Analyse der Flora beider Länder. Besonders 22 gebietsfremde Arten, die in Chile an den Verbindungsstraßen ins Nachbarland vorkommen, stellten ein hohes Risiko dar, schreiben die Forscher im Fachblatt Biological Invasions.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft