MB-V2 Nervenzellen ermöglichen das Abrufen von Gedächtnisinhalten im Fliegenhirn

Wie war doch gleich der Name? Zufällig hat man jemanden getroffen – das Gesicht ist bekannt, doch der Name will einem partout nicht einfallen. Erst später ist der Name plötzlich wieder da. Was war passiert? Das Gesicht und auch der dazu gelernte Name waren im Gehirn gespeichert. Nur das Abrufen dieser verknüpften Informationen war kurzzeitig nicht möglich. Wie solche gelernten Zusammenhänge aus dem Gehirn „ausgelesen“ werden, das ist eines der großen Rätsel in der Gehirnforschung. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie und der Ecole Supérieure de Physique et de Chimie Industrielles in Paris haben jetzt mit ihren Kollegen einen ersten Schritt zum Knacken dieser Nuss getan
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft