Keine leichte Beute – wie sich Stegosaurier zur Wehr setzten

Der im Museum für Naturkunde Berlin ausgestellte tansanische Dinosaurier Kentrosaurus aethiopicus besaß einen mit Stacheln bewehrten Schwanz. Bisher wurde angenommen, dass der Schwanz nicht beweglich genug zur Verteidigung war. Zwei neue Studien am Museum für Naturkunde widerlegen dies. Dazu wurden hochauflösende Laser-Scans der einzelnen Knochen des im Museum ausgestellten Skeletts in einer CAD Software zu einem digitalen Skelett montiert und die Beweglichkeit eines jeden Gelenks einzeln gemessen. Mit einer Physik-Software wurde ausgerechnet, dass Kentrosaurus sich durchaus mit peitschenartigen Schlägen verteidigen konnte, die Geschwindigkeiten von mindestens 70 km/Stunde erreichten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft